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Freitag, 20. Oktober 2017
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Wohnungen

Alpenländische wird zum klimaaktiv-Spitzenreiter



ENERGIE TIROL:

Zweimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze - ist die überaus erfreuliche Bilanz in Sachen Klimaschutz.




Alpenländische wird zum klimaaktiv-Spitzenreiter


Über 6.700 m2 klimaaktiv-Wohnraum hat die Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft im vergangenen Jahr geschaffen. Mit der Auszeichnung von sieben Anlagen durch Bundesminister Andrä Rupprechter am Montag in Innsbruck übernimmt die Alpenländische eine absolute Vorreiterrolle im Bereich klimaaktiv-Wohnbau in Tirol.


„Seit Jahren erfüllen unsere Bau- und Sanierungsprojekte höchste Qualitätsstandards im Bereich Energieeffizienz, Ressourceneinsatz, Planung, Umsetzung und Raumklima. Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr zahlreiche Projekte von uns ausgezeichnet wurden“, erklärt Markus Lechleitner, Geschäftsführer der Alpenländischen, im Rahmen der Auszeichnungs-Veranstaltung. „Neben den zwei Gold- und den vier Silber-Auszeichnungen sind wir besonders stolz auf unser ‚Hornsteinhaus‘, das wir im Zuge einer aufwendigen Revitalisierung auf Bronze-Niveau gebracht haben.“ Das jahrhundertealte Gebäude ist das erste unter Ortsbildschutz stehende Objekt überhaupt, das eine klimaaktiv-Auszeichnung erhalten hat.


 


Im Rahmen der klimaaktiv-Initiative zeichnet das BMLFUW jedes Jahr Bauprojekte aus, die höchsten Anforderungen im Bereich Klimaschutz genügen – von der Planung, über die Umsetzung, bis zum Betrieb.


Das „Hornsteinhaus“


Das „Hornsteinhaus“ in Reutte wurde 1777 erstmals urkundlich erwähnt. Das historische Gebäude ist wesentlich mit der Geschichte der Marktgemeinde verbunden und bis heute ein wichtiger Teil des typischen Ortskerns. Entsprechend steht das Gebäude unter Ortsbildschutz. Umso herausfordernder war es, den über die Jahre marode gewordenen Bau inmitten der Marktgemeinde wieder zu neuem Leben zu erwecken.


 


Besonderes Gespür bei der Sanierung brauchte es aber nicht nur für das Gebäude, selbst mit seinen fast hundert Jahre alten Fassadenmalerein, sondern auch für die Bausituation zwischen angrenzenden Häusern auf der einen und einer viel befahrenen Straße auf der anderen Seite. Allen Widrigkeiten zum Trotz, konnte die Revitalisierung nach nur 15 Monaten Bauzeit, im April 2016, erfolgreich abgeschlossen werden und acht Wohnungen sowie ein Geschäftslokal übergeben werden.


 


Mit der erfolgreichen Umsetzung des Großprojekts zeigt die Alpenländische neue Möglichkeiten auf, um scheinbar verlorenen Wohn- und Geschäftsraum wieder nutzbar und attraktiv zu machen.


Innovative Haustechnik in Kirchbichl


Aber auch andere Vorzeigeprojekte, wie die 24 Wohnungen umfassende Anlage „Oberndorferstraße“ in Kirchbichl, in dem ein innovativstes Niedertemperatur-Heizsystem verbaut wurde, unterstreichen die besondere Rolle der Alpenländischen. „Wir investieren viel, um gemeinnützigen Wohnbau und Klimaschutz zu verbinden. Umso mehr freut es uns, wenn unser Einsatz von Erfolg gekrönt ist“, so Lechleitner.


 


Neue Wege geht die Alpenländische aber nicht nur bei der Sanierung. Das Neubauprojekt „Oberndorferstraße“ vereint mit dem innovativen Haustechnik-System modernste Technik und kostengünstige Energieversorgung. Durch das automatisch gesteuerte, regenerative Heizsystem auf Niedertemperaturbasis kombiniert mit Luftwärmepumpen und einer Photovoltaikanlage erreicht das Gebäude Spitzenwerte bei der Energieeffizienz.


 


Für die Warmwasseraufbereitung wurde erstmals ein System verbaut, bei dem die Heizzentrale hocheffizient auf maximal 32 Grad Celsius arbeitet und das Wasser erst direkt in der Wohnung auf bis zu 60 Grad erhitzt wird. Dadurch reduzieren sich die Verteilungsverluste um bis zu 95 Prozent. Die 15 kW Photovoltaik-Anlage am Hauptdach versorgt außerdem alle Allgemeinbereiche wie Heizzentrale, Lift, und Beleuchtung mit regenerativen Strom und stellt so eine möglichst sparsame und effiziente Energieversorgung sicher.


 


Die Anlage „Oberndorfstraße“ wurde mit klimaaktiv-Gold ausgezeichnet.


Alle klimaaktiv-Auszeichnungen


Die Alpenländische hat im vergangenen Jahr 93 klimaaktiv-Wohnungen mit mehr als 6.700 m2 Netto-Wohnraum geschaffen.


*     „Oberndorferstraße“ / Kirchbichl (Gold): 24 Wohnungen, 1.817 m2

*     „Brandliweg“ / St. Anton (Gold): 18 Wohnungen, 1.188 m2

*     „Haitastraße“ / Bad Häring (Silber): 14 Wohnungen, 1.081 m2

*     „Dorfzentrum“ / Sautens (Silber): 12 Wohnungen, 785 m2

*     „Mathon“ I + II / Ischgl (Silber): 17 Wohnungen, 1.347 m2

*     „Hornsteinhaus“ / Reutte (Bronze): 8 Wohnungen, 539 m2




*     http://www.klimaaktiv.at/

*     http://www.klimaaktiv.at/bauen-sanieren/bestpractice.html




 

von links: DI Bruno Oberhuber (GF Energie Tirol), LHStv. ÖR Josef Geisler, Prok. Ing. Martin Geisler (Alpenländische) DI Markus Lechleitner (GF Alpenländische), Harald Stöger (Alpenländische), DI Andrä Rupprechter (Bundesminister Land-, Forst-, Umwelt und Wasserwirtschaft)

 

 

 



 









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