{"id":7821,"date":"2020-08-30T15:32:00","date_gmt":"2020-08-30T13:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/?p=7821"},"modified":"2024-10-18T12:17:40","modified_gmt":"2024-10-18T10:17:40","slug":"alpenlaendische-leistet-pionierarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/alpenlaendische-leistet-pionierarbeit\/","title":{"rendered":"Alpenl\u00e4ndische leistet Pionierarbeit"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Bei der Neuerrichtung von Einfamilienh\u00e4usern hat sich die W\u00e4rmepumpe als Alternative zu den klassischen Heizungsanlagen l\u00e4ngst etabliert. Im mehrgeschossigen Wohnbau spielt sie aber nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle. Die Alpenl\u00e4ndische setzt als einer der ersten Bautr\u00e4ger seit 2015 auf eine neue W\u00e4rmepumpen-Technologie basierend auf dem Konzept der Passivwarmwasserbereitung. Die Absatzzahlen der Hersteller und die Weiterentwicklungen der W\u00e4rmepumpe geben der Alpenl\u00e4ndischen recht, der Trend geht immer mehr in die Richtung dieser energieeffizienten und klimafreundlichen Heiztechnik.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Funktionsweise ist mit der Erzeugung von W\u00e4rme direkt aus der Erde, der Luft oder aus dem Grundwasser schwer vorstellbar und dennoch ist die Technologie seit Jahrzehnten bekannt sowie erprobt. Als intelligentes Heizsystem ist die W\u00e4rmepumpe ein wichtiger Schritt in eine energieautonome Zukunft, denn alleine ein Viertel des Tiroler Energiebedarfs wird zum Heizen der Wohnungen verbraucht. Daher gibt es bei der Heizung den gr\u00f6\u00dften Handlungsbedarf im Wohnbau.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Alpenl\u00e4ndische f\u00fchrend in nachhaltiger Technologie<\/h4>\n\n\n\n<p>Nach Richard Freim\u00fcller, Pr\u00e4sident des Verbands W\u00e4rmepumpe Austria, hat die Alpenl\u00e4ndische die Zeichen der Zeit fr\u00fchzeitig erkannt. \u201eDie Alpenl\u00e4ndische hat sich die f\u00fchrende Rolle in der Technologie gesichert und ist \u00f6sterreichweit das Vorzeigebeispiel im mehrgeschossigen Wohnbau. Mit ihrem Wissen kann die Alpenl\u00e4ndische der W\u00e4rmepumpe zur vermehrten Anwendung auch bei anderen gemeinn\u00fctzigen oder gewerblichen Bautr\u00e4gern helfen\u201c, davon ist Freim\u00fcller \u00fcberzeugt, der die W\u00e4rmepumpe als unerl\u00e4sslichen Baustein f\u00fcr eine klimaneutrale Zukunft sieht. Sein Verband vernetzt in \u00d6sterreich 240 Unternehmen der W\u00e4rmepumpenbranche. Im Herbst 2020 initiiert der Verband W\u00e4rmepumpe Austria den ersten Kurs zur W\u00e4rmepumpen-Zertifizierung f\u00fcr Installateure am Wifi Innsbruck.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Tiroler Unternehmen liefert Know-how<\/h4>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2015 wurde von der Alpenl\u00e4ndischen in Kirchbichl mit dem Tiroler Unternehmen OVUM Heiztechnik GmbH, heute eines der f\u00fchrenden Erdw\u00e4rme-Unternehmen \u00d6sterreichs im Bereich W\u00e4rmepumpen, Photovoltaik und Wohnrauml\u00fcftung, die erste W\u00e4rmepumpe mit einer Passivwarmwasserbereitung in einer Tiroler Wohnanlage eingebaut und mit 1.&nbsp;J\u00e4nner 2016 f\u00fcr die 24&nbsp;Wohnungen in Betrieb genommen. \u201eDieses Pilotprojekt war auch f\u00fcr uns ein wichtiger Meilenstein mit dem der Beweis erbracht wurde, dass auch im mehrgeschossigen Wohnbau der Einsatz von W\u00e4rmepumpen \u00f6konomisch und \u00f6kologisch sinnvoll ist\u201c, erkl\u00e4rt Ing. Peter Krimbacher, OVUM-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Bis zum Wendepunkt in Kirchbichl war die traditionelle W\u00e4rmepumpentechnik an der Trinkwasserhygienenorm gescheitert, die im mehrgeschossigen Wohnbau nicht effizient erf\u00fcllt wurde.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mehr Energie gewinnen als investiert wird<\/h4>\n\n\n\n<p>Seither ist der Verkauf dieser W\u00e4rmepumpentechnologie kontinuierlich angestiegen und die Weiterentwicklung der Passivwarmwasseraufbereitung wurde forciert. \u201eMit der derzeit effizientesten W\u00e4rmepumpensysteml\u00f6sung, die wir in der Anlage der Alpenl\u00e4ndischen in Rinn eingebaut haben, produzieren wir seit Bezug \u00fcber einen Zeitraum von 18 Monaten 52.700 kWh bei einer eingesetzten Strommenge von 11.500 KWh\u201c, so Krimbacher. Diese beeindruckenden Ergebnisse sind f\u00fcr ihn nur auf die Vorteile der Passivwarmwasseraufbereitung zur\u00fcckzuf\u00fchren: Keine Zirkulationsverluste, Reduktion des Warmwasserenergiebedarfs um bis zu 75% und keine Abrechnung vom Warmwasser, da die Aufbereitung \u00fcber den Wohnungsstrom betrieben wird. Die Eigent\u00fcmer und Mieter profitieren von dieser nachhaltigen Investition und dem Verzicht auf konventionelle Technik, wie z.B. Elektroboiler, durch sehr niedrige Betriebskosten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mit der W\u00e4rmepumpe zu einer echten Energiewende<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Passivhaus nach den Vorgaben der Tiroler Landesregierung setzt bereits einen im \u00f6sterreichweiten Vergleich hohen Standard und mit der F\u00f6rderung der W\u00e4rmepumpe in den Richtlinien der Tiroler Wohnbauf\u00f6rderung wurde eine weitere wichtige Weiche gestellt. Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe, zust\u00e4ndig f\u00fcr Umwelt- und Klimaschutz stellt fest: \u201eWir werden die Klimaziele nur erreichen k\u00f6nnen, wenn wir bei den Heizungsanlagen umdenken. Mit der W\u00e4rmepumpen-Technologie werden unsere Geb\u00e4ude zu einem aktiven Teil einer echten Energiewende. Wir sind als Land stolz, dass wir auf den Pioniergeist unserer Tiroler Unternehmen z\u00e4hlen k\u00f6nnen.\u201c Bis 2050 wird eine Deckung des Endenergieeinsatzes zur G\u00e4nze durch erneuerbare Energietr\u00e4ger angestrebt. Die F\u00f6rderung des Ausbaus erneuerbarer Energietr\u00e4ger wie Wasser, Sonne und Biomasse stellt auch den laufenden Betrieb der W\u00e4rmepumpen sicher.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Heizkosten sind deutlich niedriger<\/h4>\n\n\n\n<p>In sechs Wohnanlagen mit 100 Wohnungen sind W\u00e4rmepumpen bereits installiert. In neun weiteren ist die Nutzung einer W\u00e4rmepumpe fix eingeplant. In den Jahren 2021\/22 werden insgesamt schon 296 Wohnungen von der vielseitigen Verwendungsm\u00f6glichkeit der W\u00e4rmepumpe in den Bereichen Heizung, K\u00fchlung, L\u00fcftung, Entfeuchtung und zur Warmwasseraufbereitung profitieren. \u201eDie W\u00e4rmepumpen entfalten bei unserem klimaaktiv Baustandard und aufgrund unserer gesammelten Erfahrungswerte im Einbau einen besonders hohen Wirkungsgrad. Mit den technologisch ausgereiften W\u00e4rmepumpen sparen unsere KundInnen Heizkosten und wir gew\u00e4hrleisten Ihnen gleichzeitig, dass auch ihr \u00f6kologischer Fu\u00dfabdruck kleiner wird\u201c, berichten die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Markus Lechleitner und J\u00fcrgen Steinberger von der Alpenl\u00e4ndischen, die bereits zu einem Zeitpunkt auf diese neue Technologie setzte als sie noch nicht gef\u00f6rdert wurde. Denn im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen Gas oder Pellets Heizungen sind die Kosten mit W\u00e4rmepumpen-Systemen bis zu 30% geringer. Das bedeutet in der Wohnanlage in Rinn bei 15 Cent pro KwH Heizkosten von rund \u20ac 13,50 pro Monat und einer Wohnung in der Gr\u00f6\u00dfe von 90&nbsp;m\u00b2.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Alpenl\u00e4ndische ist mit einem Neubauvolumen von \u00fcber \u20ac 50 Mio. j\u00e4hrlich und \u00fcber 12.600 Wohnungen einer der gr\u00f6\u00dften Gemeinn\u00fctzigen Bautr\u00e4ger und Hausverwalter in Tirol und Vorarlberg. Mit 68 klimaaktiv Gold-, Silber- und Bronzedeklarationen ist die Alpenl\u00e4ndische Spitzenreiter im Umweltschutz. Die 34 Pr\u00e4mierungen in der h\u00f6chsten Qualit\u00e4tsstufe GOLD ergeben Rang 1 unter den Bautr\u00e4gern in \u00d6sterreich f\u00fcr Mehrfamilienh\u00e4user.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die W\u00e4rmepumpe h\u00e4lt Einzug in den mehrgeschossigen Wohnbau: Alpenl\u00e4ndische leistet Pionierarbeit in \u00d6sterreich.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":7822,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,274,304],"tags":[],"class_list":["post-7821","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-forschung-innovation","category-nachhaltigkeit"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7821","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7821"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7821\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10740,"href":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7821\/revisions\/10740"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7821"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7821"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenlaendische.at\/tirol\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7821"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}