Drei klar gegliederte Baukörper in solider Massivbauweise fügen sich mit ihrer reduzierten Formsprache harmonisch in das Umfeld ein, großzügige Freiflächen und begrünte Außenanlagen schaffen ein angenehmes Wohnumfeld. Ein Kleinkinderspielplatz sowie ein Gemeinschaftsraum ergänzen das Angebot und fördern Begegnung und ein gutes Miteinander innerhalb der Wohnanlage.
Mit insgesamt 34 Wohnungen bietet das Projekt einen ausgewogenen Wohnungsmix für unterschiedliche Lebenssituationen: 11 Zwei-Zimmer-, 18 Drei-Zimmer- und 5 Vier-Zimmer-Wohnungen schaffen Wohnraum für Singles, Paare und Familien. Alle Einheiten verfügen über gut nutzbare private Freiflächen – je nach Wohnung in Form von Balkon, Loggia oder Terrasse. Ein eigenes Kellerabteil sorgt für zusätzlichen Stauraum.
Hier lässt sich’s leben
Auch die Infrastruktur ist auf die Bedürfnisse des täglichen Lebens abgestimmt. Im Erdgeschoß sind neben Wohnungen und Allgemeinflächen auch 23 überdachte PKW-Einstellplätze, Fahrradräume, Technik- und Kellerbereiche sowie ein Trockenraum untergebracht. Drei Besucherparkplätze im Freien stehen zusätzlich zur Verfügung. Weitere Fahrradabstellmöglichkeiten unterstützen eine alltagstaugliche und nachhaltige Mobilität.
Ein besonderer Fokus liegt auf Energieeffizienz und einem komfortablen Raumklima. Luftwärmepumpen in allen drei Gebäuden übernehmen Heizung und Warmwasseraufbereitung. Die Wärme wird über ein Niedertemperatur-Flächenheizsystem verteilt, während eine kontrollierte Wohnraumlüftung für ein angenehmes Raumklima sorgt. Photovoltaikanlagen auf allen drei Gebäuden leisten einen zusätzlichen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Energieversorgung. Der Heizwärmebedarf der Gebäude wird bei ca. 30 kWh/m²a liegen.
Mit dem Projekt entsteht in Bregenz-Funkenbühel ein zukunftsorientiertes Wohnangebot, das architektonische Qualität, funktionale Planung und nachhaltige Lösungen zu einem modernen Zuhause verbindet.

Bürgermeister
„Der Spatenstich am Funkenbühl markiert ein weiteres Kapitel der Bregenzer Wohnbauoffensive mit 34 attraktiven neuen, hochwertigen und vor allem leistbaren Wohnungen. Mein Dank gilt der Alpenländischen, die ein wirklich gelungenes Gesamtkonzept umgesetzt hat und damit eine energieeffiziente Wohnanlage mit hoher Lebensqualität realisiert“.

Claus Schnetzer & Thomas Hopfner
Architekten
„Das schmale, nordorientierte Restgrundstück mit ausgeprägter Hanglage für einen Wohnbau zu entwickeln, war eine echte Herausforderung. Zusätzlich ließ der felsige Untergrund aus Kostengründen keine Tiefgarage zu. Der grundlegende Entwurfsgedanke sieht eine Nutzung des fußläufigen Quartiersplateau rein als Infrastrukturgeschoss für Verkehr, Parken und Nebenräume vor. Das eigentliche Wohnquartier wurde inklusive Garten und Außenflächen ins erste Obergeschoss verlagert. Die drei gerichteten, polygonalen Baukörper schmiegen sich parallel zur Hanglage ins natürliche Gelände, die zur Straßenfalllinie aber gegenläufige Höhenentwicklung der Baukörper baut Spannung auf und gibt dem Ort eine neue Identität und Selbstbewusstsein. Es war uns wichtig der unprivilegierten Randlage des Grundstücks durch starke, prägnante Baukörper eine neue positive Identität zu geben.“























