Das Projekt reagiert mit zwei eigenständigen Baukörpern auf die bestehende Baustruktur sowie die Hanglage des Grundstücks. Durch ihre versetzte Anordnung entstehen klar gegliederte Freiräume und attraktive Wohnqualitäten. Der nördliche Baukörper umfasst sechs Wohnungen und wird über ein offenes Laubengang-Stiegenhaus erschlossen. Im südlichen Gebäude entstehen zehn barrierefreie Wohnungen in Südausrichtung, die über einen Laubengang mit Lift sowohl von der zentralen Begegnungszone als auch von den überdachten Stellplätzen erreichbar sind.
Insgesamt werden zwei Vier-Zimmer-, vier Drei-Zimmer- und zehn Zwei-Zimmer-Wohnungen errichtet. Jede Wohnung verfügt über einen privaten Freibereich in Form eines Balkons oder einer Terrasse sowie über ein eigenes Kellerabteil. Ergänzt wird das Angebot durch einen Trockenraum, einen gemeinschaftlichen Fahrradraum sowie einen Müll- und Technikbereich in den Untergeschossen.
Zwischen den beiden Gebäuden entsteht eine großzügige Begegnungszone mit Sitzgelegenheiten, Wegen und einem Sandspielbereich, eingebettet in eine begrünte Außenanlage. Besucherstellplätze und die erforderliche Infrastruktur werden funktional an den Grundstücksrändern angeordnet. Insgesamt stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern 21 Pkw-Stellplätze zur Verfügung, davon 13 überdacht und acht im Freien.
Architektonisch setzt das Projekt auf eine moderne Holz-Hybridbauweise: Die Untergeschosse werden in Massivbauweise ausgeführt, die darüberliegenden Geschosse in Holzbauweise. Vertikale Holzfassaden, Holzfenster, extensiv begrünte Dächer sowie vorgelagerte Balkone aus Betonfertigteilen prägen das Erscheinungsbild der Wohnanlage. Die beiden kompakten Baukörper fügen sich harmonisch in die Hanglage ein und verbinden nachhaltige Bauweise mit einer naturnahen Wohnqualität.
Auch das Energiekonzept orientiert sich an aktuellen Nachhaltigkeitsstandards. Die Wärmeversorgung erfolgt über Luft-Wasser-Wärmepumpen in Kombination mit einer Fußbodenheizung. Auf jedem Gebäude wird eine Photovoltaikanlage installiert. Mit einem Endenergiebedarf von 31,2 kWh/m²a beziehungsweise 31,7 kWh/m²a erfüllen beide Häuser hohe energetische Anforderungen.

Bürgermeister
„Wohnraum ist die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe und Lebensqualität in unserer Stadt. Mit dem Spatenstich setzen wir ein deutliches Zeichen für die Beständigkeit unserer sozialen Infrastruktur, denn die Stadt Feldkirch bekennt sich klar zum gemeinnützigen Wohnbau als tragende Säule unserer Stadtentwicklung. Das neue Projekt der Alpenländischen im Stadtteil Tisis fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und verknüpft modernes Wohnen mit einer hervorragenden Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz sowie das soziale Leben im Ortskern. Mein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen der Alpenländischen: Durch ihre professionelle Organisation und die partnerschaftliche Zusammenarbeit schaffen wir gemeinsam nachhaltigen sowie bezahlbaren Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt“.

Abteilungsleiter Wohnbau & Projekte
Hilti & Jehle GmbH
„Mit diesem Projekt schaffen wir qualitätsvollen Wohnraum, der sich sensibel in die vorhandene Topografie und das Ortsbild einfügt. Die Kombination aus Holz-Hybridbauweise, nachhaltiger Energieversorgung und großzügigen Freiräumen schafft ein Wohnumfeld, das Funktionalität, Klimabewusstsein und Lebensqualität gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt.“










